Auftaktveranstaltung
19.09.2024
Die Auftaktveranstaltung zum nachhaltigen Mobilitätsplan Weinheim 2040 fand am 19. September 2024 in der Stadthalle Weinheim statt und dauerte rund zweieinhalb Stunden. Sie bildete den offiziellen Beginn des Erarbeitungsprozesses. Nach der Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister Andreas Buske wurden die Ziele, Hintergründe sowie der mehrstufige Planungsprozess vorgestellt. Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung und des beauftragten Verkehrsplanungsbüros erläuterten die Analyse-, Strategie- und Konzeptphase sowie Beteiligungsinstrumente wie die Haushaltsbefragung und die Online-Beteiligung.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen drei aufeinanderfolgende Brainstorming-Runden zu bestehenden Schwachstellen, positiven Beispielen und zukünftigen Potenzialen der Mobilität in Weinheim. Die Anregungen der Teilnehmenden wurden mithilfe farbiger Moderationskarten und Stadtpläne gesammelt und anschließend im Plenum zusammengefasst. Mehr als 60 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich über den bis Frühjahr 2026 laufenden Erarbeitungsprozess zu informieren.
Erste Online-Beteiligung
19.09.2024 - 14.11.2024
Während der knapp achtwöchigen Online-Beteiligung konnten alle Weinheimerinnen und Weinheimer ihre Hinweise und Ideen über eine interaktive Stadtkarte einbringen und sich so aktiv einbringen. Insgesamt gingen 790 Beiträge ein (120 Beiträge wurden aus der Auftaktveranstaltung übertragen); 665 ortsbezogene sowie 125 allgemeine Anmerkungen. 286 Personen beteiligten sich aktiv; 208 davon mit eigenen Beiträgen und 216 durch Bewertungen. Zusätzlich wurden 3.341 „Daumen hoch“ vergeben, was das hohe Interesse der Bevölkerung zeigt. Die Beiträge wurden systematisch ausgewertet und in ein Kategoriensystem überführt. Inhaltlich lag der Schwerpunkt mit 435 Beiträgen deutlich auf dem Radverkehr. Die überwiegend kritischen Rückmeldungen zur Radinfrastruktur und Verkehrssicherheit verdeutlichten den hohen Handlungsdruck in diesem Bereich.
Erste Arbeitsgruppensitzung
20.02.2025
Die erste Arbeitsgruppensitzung zum nachhaltigen Mobilitätsplan Weinheim 2040 fand am 20. Februar 2025 in der Stadtbibliothek statt. Ziel war die Diskussion der Analyseergebnisse sowie die Erarbeitung von Zielen für drei Fokusräume. Die gemischt besetzte Gruppe aus zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern sowie Interessensvertretungen arbeitete nach einer Einführung zu Modal Split, Defiziten im Rad- und Fußverkehr, Parkraumnutzung und Kritik an Ampelschaltungen in drei Kleingruppen zu Weststadt, Innenstadt und Weinheim Ost. Im Fokus standen ein sicheres Rad- und Fußwegenetz, bessere Beschilderung, Abstellmöglichkeiten, barrierefreie Wege, Parkraumbündelung sowie eine bessere ÖPNV-Erschließung.
Erstes Werkstattgespräch
31.03.2025
Das erste Werkstattgespräch zum Verflechtungsraum fand am 31. März 2025 als zweistündiger Online-Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern benachbarter Kommunen, Verkehrsverbünde, Landkreise, des Regierungspräsidiums, der Autobahn GmbH sowie der Stadt Weinheim statt. Ziel war die Analyse der verkehrlichen Verflechtungen in der Rhein-Neckar- und Rhein-Main-Region sowie die Entwicklung gemeinsamer Perspektiven für eine bessere überregionale Anbindung. Im Fokus standen zunächst Strukturdaten, darunter die Lage Weinheims an der Landesgrenze, starke Pendlerverflechtungen Richtung Mannheim und die Dominanz des motorisierten Individualverkehrs. Im ÖPNV wurden insbesondere Kapazitäts- und Qualitätsprobleme des SPNV sowie Haltestellenmängel diskutiert. Beim Kfz- und Radverkehr wurden Netzlücken, Platzkonflikte und Ampelprobleme thematisiert. Zentrale Zukunftsthemen waren u. a. der S-Bahn-Halt Lützelsachsen, der Ausbau der Linie 5, Park+Ride und der Radverkehrsausbau.
Erste Öffentlichkeitsveranstaltung
06.05.2025
Am 6. Mai 2025 fand in der Stadthalle Weinheim die erste Öffentlichkeitsveranstaltung zum nachhaltigen Mobilitätsplan Weinheim 2040 mit rund 50 Teilnehmenden statt. Nach der Begrüßung wurden der bisherige Prozess sowie zentrale Analyseergebnisse zur aktuellen Mobilitätssituation vorgestellt. Grundlage waren umfangreiche Erhebungen, Begehungen und Befragungen. Deutlich wurden insbesondere Defizite bei Rad- und Fußverkehr, Barrierefreiheit, Sicherheitsempfinden sowie Schwächen im ÖPNV und in der Parkraumnutzung. In anschließenden Gruppenarbeitsphasen diskutierten die Teilnehmenden Handlungsfelder und vorläufige Ziele entlang der Leitbilder „Weinheim für Alle“, „Lebenswertes Weinheim“ sowie „Nachhaltiges & klimagerechtes Weinheim“ und ergänzten bzw. priorisierten diese gemeinsam.
Zweite Arbeitsgruppensitzung
23.10.2025
Die zweite Arbeitsgruppensitzung zum nachhaltigen Mobilitätsplan Weinheim 2040 fand am 23. Oktober 2025 als rund dreieinhalbstündige Abendveranstaltung in der Stadtbibliothek statt. Aufbauend auf den Analyseergebnissen und dem Zielszenario „gemeinsam mobil“ diskutierten 32 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger sowie Interessenvertretungen erste konkrete Schlüsselmaßnahmen. In drei Gruppen wurden zentrale Themen vertieft, darunter gemeinsame Verkehrsräume, die Aufwertung von Innenstadtzugängen, die Umgestaltung der Bahnhofstraße, der Bereich Weschnitzbrücke sowie ein neues ÖPNV-Konzept mit Highlightlinie, Mobilstationen und Mobilitätspass.
Zweites Werkstattgespräch
27.11.2025
Das zweite Werkstattgespräch zum Verflechtungsraum fand am 27. November 2025 als zweistündiger Online-Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern aus Nachbarkommunen, Landkreisen, Verkehrsunternehmen und der Stadt Weinheim statt. Ziel war der Abgleich des Maßnahmenkonzepts des Mobilitätsplans Weinheim 2040 mit den regionalen Verflechtungen sowie die Diskussion erster Maßnahmenideen. Die Projektverantortlichen stellten den bisherigen Prozess, das Leitbild „gemeinsam mobil“ und zentrale Analyseergebnisse vor, darunter die starke Ausrichtung der Pendelwege Richtung Mannheim/Heidelberg, die Bedeutung des Radverkehrs sowie Defizite bei ÖPNV-Zuverlässigkeit, Ampelsteuerung und Durchgangsverkehren. Diskutiert wurden u. a. ein regionales Radhauptroutennetz, die Aufwertung von Straßenräumen, modernes Parkraummanagement mit P+R/Bike+Ride sowie Verbesserungen im ÖPNV, etwa durch eine Stadtbus-Highlightlinie.
Zweite Öffentlichkeitsveranstaltung
15.01.2026
Am 15. Januar 2026 fand in der Stadthalle Weinheim die zweite Öffentlichkeitsveranstaltung zum nachhaltigen Mobilitätsplan Weinheim 2040 mit mehr als 100 Teilnehmenden statt. Nach der Begrüßung durch Ersten Bürgermeister Andreas Buske wurden der bisherige Planungsprozess sowie das Zielkonzept vorgestellt. Im Mittelpunkt standen im Weiteren konkrete Maßnahmenideen für eine sichere, nachhaltige und lebenswerte Mobilität. Diskutiert wurden unter anderem barrierefreie Querungen, moderne Ampelanlagen, bessere Radwege, Verkehrsberuhigung, intelligentes Parkraummanagement sowie Verbesserungen im ÖPNV durch die "Highlightlinie", Mobilstationen und attraktive Tarif- und Taktangebote. In thematischen Arbeitsgruppen ergänzten und bewerteten die Teilnehmenden die Vorschläge und brachten eigene Hinweise in den weiteren Planungsprozess ein.
Zweite Online-Beteiligung
18.02.2026 - 18.03.2026
Im Rahmen der zweiten Online-Beteiligung konnten alle Interessierten vom 18. Februar bis 18. März 2026 auf weinheim-mobil.de 28 ausgewählte Maßnahmenideen kommentieren und bewerten. Insgesamt beteiligten sich 237 Bürgerinnen und Bürger mit 330 Kommentaren und 1.580 „Daumen hoch“. Die Plattform verzeichnete 2.324 Besuche und 4.957 Seitenaufrufe. Inhaltlich lag der Schwerpunkt klar auf dem Rad- und Fußverkehr sowie der Verkehrssicherheit. Besonders hohen Zuspruch erhielten die Maßnahmenideen für ein zusammenhängendes Radwegenetz, sichere Schulwege, verbesserte Radinfrastruktur und sicher gestaltete Straßenräume. Auch ÖPNV, Parkraummanagement, Innenstadtzugänge und die Anbindung der Ortsteile wurden intensiv diskutiert.
- Ergebnisbericht zur zweiten Online-Beteiligung
Feedbackgespräch Arbeitsgruppe
21.04.2026
Der Feedback-Termin der Arbeitsgruppe zum Nachhaltigen Mobilitätsplan Weinheim 2040 fand am 21. April 2026 als Zoom-Videokonferenz statt. Ziel der Veranstaltung war es, die Ergebnisse der öffentlichen Online-Beteiligung einzuordnen und ausgewählte Maßnahmenpakete vertieft zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen die drei Leitziele „Weinheim für alle“, „Lebenswertes Weinheim“ sowie „Nachhaltiges und klimagerechtes Weinheim“. Thematisiert wurden unter anderem Schulwegsicherheit, seniorengerechte Mobilität, Radverkehr, Aufenthaltsqualität an Haltestellen sowie die Verbesserung des regionalen ÖPNV. Die Teilnehmenden brachten ihre Einschätzungen und Prioritäten überwiegend über Mentimeter ein. Besonders wichtig wurden Maßnahmen zu Verkehrssicherheit, Radverkehrsinfrastruktur und einer besseren ÖPNV-Anbindung bewertet.
