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Maßnahmenideen im Fokus – Online-Beteiligung ab 18.02.

Im Rahmen der zweiten Öffentlichkeits-Veranstaltung zum nachhaltigen Mobilitätsplan Weinheim 2040 haben am 15. Januar mehr als 100 Weinheimerinnen und Weinheimer in der Stadthalle wichtiges Feedback zu ersten Maßnahmenideen eingebracht. An den drei Stationen „Weinheim für alle“, „Lebenswertes Weinheim“ und „Nachhaltiges & klimagerechtes Weinheim“ diskutierten sie gemeinsam mit dem Verkehrsplanungsbüro R+T sowie Vertreter:innen des Amts für Stadtentwicklung ausgewählte zentrale Maßnahmenideen entlang der Leitziele. Die zahlreichen Anregungen und Hinweise fließen direkt in die laufende Ausarbeitung des Maßnahmenkatalogs ein. Eine ergänzende Online-Beteiligung zu weiteren Maßnahmen startet am 18. Februar hier auf der Plattform.

Zum Auftakt der rund zweieinhalbstündigen Abendveranstaltung begrüßte Andreas Buske, Erster Bürgermeister der Stadt Weinheim, die Anwesenden. Er dankte für das bisherige Engagement, hob die Potenziale des Mobilitätsplans hervor und unterstrich die Bedeutung der aktuellen Phase der Maßnahmenkonzeption: Nach einer umfassenden Analyse und Zieldefinition sind die Rückmeldungen der Weinheimerinnen und Weinheimer zu den Maßnahmenideen von zentraler Bedeutung.

Während der Online-Beteiligung vom 18. Februar bis 18. März können Interessierte weiteres Feedback geben.

Anschließend stellte Sebastian Hofherr vom Verkehrsplanungsbüro R+T das in einem mehrstufigen Prozess entwickelte Zielkonzept für ein lebenswertes, nachhaltiges und klimagerechtes Weinheim für Alle vor. Anhand des Szenarios „gemeinsam mobil“ verdeutlichte er, dass die zentralen Maßnahmenfelder nicht auf einzelne Räume begrenzt sind; vielmehr geht es um ein sinnvolles Miteinander der Verkehrsmittel. Lebenswert sei eine Stadt dann, wenn alle sicher und mit dem Verkehrsmittel ihrer Wahl ans Ziel kommen. Die Beseitigung von Defiziten im Fuß- und Radverkehr entspreche vielfach geäußerten Wünschen der Bürgerschaft und trage zugleich zu einer Entlastung der Straßen und zu mehr Lebensqualität für alle bei. Dabei machte Sebastian Hofherr deutlich, dass Weinheim die nachhaltige Mobilitätsentwicklung aktiv selbst gestalten kann.

In der anschließenden knapp neunzigminütigen Arbeitsphase wurden ausgewählte zentrale Maßnahmenideen an drei Stationen vorgestellt und intensiv diskutiert. Die Fachleute von R+T kamen dabei mit den Anwesenden in einen regen, konstruktiven Austausch, aus dem zahlreiche Hinweise, Ergänzungen und neue Impulse hervorgingen.

An der Station „Weinheim für alle“ beleuchteten die Teilnehmenden unter der Überschrift „Signalanlagen können mehr!“ und „Wir verbessern die Erreichbarkeit und bauen Barrieren ab!“ Verbesserungen für die Verkehrssicherheit und die Barrierefreiheit.

Um die Stadt der kurzen Wege (Fokus Fuß- und Radverkehr), eine attraktiv erreichbare Innenstadt und das intelligente Management des Parkens drehte sich die Diskussion an der Station „Lebenswertes Weinheim“. Im Mittelpunkt standen Lösungen für das Parken („Wir parken richtig gut!“) sowie für ausgewählte Innenstadtzugänge wie etwa die Bahnhofstraße und die Mittelgasse („Wir fördern den Radverkehr gezielt!“).

Unter der Devise „Wir verbinden nach Maß!“ betrachteten die Verkehrsplaner gemeinsam mit den Teilnehmenden, wie der ÖPNV gestärkt, Verkehrssysteme sinnvoll verknüpft und die Erschließung von Quartieren und Ortsteilen verbessert werden kann. An der Station „Nachhaltiges & klimagerechtes Weinheim“ wurden die so genannte Highlight-Linie samt Flächenerschließung und diverse Park+Ride-Angebote (auch Bike+Ride) beleuchtet.

Zum Abschluss zeigte sich Andreas Buske sehr zufrieden mit der hohen Beteiligung und der Qualität der Rückmeldungen. Er betonte die Bedeutung der Ergebnisse als wichtige Grundlage für die nächsten Schritte und rief dazu auf, sich auch in den kommenden Wochen – insbesondere im Rahmen der Online-Beteiligung – weiterhin aktiv einzubringen.

Während der zweiten Öffentlichkeitsveranstaltung standen ausgewählte Maßnahmenideen im Fokus. Die Bandbreite der Maßnahmen im neuen Mobilitätsplan wird darüber hinaus deutlich größer sein. Die ergänzende Online-Beteiligung zu weiteren Maßnahmen vom 18. Februar bis 18. März bietet allen Interessierten erneut die Möglichkeit, weiteres Feedback einzubringen.

Die Präsentationsfolien zur zweiten Öffentlichkeitsveranstaltung am 15. Januar 2026.

Das Zielkonzept Weinheim liegt vor.

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